Borderline Störung

Zielgruppe/Inhalt

Die Veranlagung zur Borderline-Störung ist bereits im frühen Kindes- und Jugendalter erkennbar. Der Ausbruch der Störung erhöht sich insbesondere beim Zusammenwirken von drei Faktoren. Diese unterteilen sich im Wesentlichen in traumatische Kindheitserfahrungen, der familiären Neigung zu psychischen Störungen oder neurologische Dysfunktionen sowie einen Triggering-Faktor (Auslöser) wie Konfliktsituationen, die Stress auslösen. Die impulsiven Handlungen, die intensiven Gefühlsschwankungen und Beziehungsinstabilitäten wirken sich auf das soziale Umfeld belastend aus. Das zum Teil intrigante Verhalten, die Spaltungstendenzen innerhalb des Umfeldes und die Verhaltensspitzen führen häufig zu einer Verunsicherung der Bezugspersonen. Reaktionen von Überidentifikation bis hin zur Ablehnung sind symptomatisch. Der Fachtag dient dem Erkennen einer frühen Veranlagung zu einer Borderline-Störung, dem klinisch-pädagogischen Umgang hiermit sowie der eigenen Psychohygiene.

Der Fachtag sowie die Workshops richten sich an alle im sozialen Bereich tätigen Menschen, die in ihrem Arbeitsalltag mit der Borderline-Störung in Berührung kommen.
Der Fachtag bietet einen theoretischen Input zum Thema und zu institutionellen Herausforderungen.
Die Workshops ermöglicht das Training bzw. die praktische Umsetzung von Leistungen, strukturellen und pädagogischen Notwendigkeiten sowie von Behandlungen.

Referenten

Dr. Khalid Murafi
Kurt Thünemann