Fetales Alkoholsyndrom (FAS)

... und täglich grüßt das Murmeltier - Hilfe für Menschen mit FAS und die betreuenden Systeme

Zielgruppe/Inhalt

Der Fachtag beschäftigt sich mit der Diagnostik zu FAS, den Behandlungsmöglichkeiten und den pädagogisch, erzieherischen Herausforderungen. Viele der Betroffenen leben nicht in den Ursprungsfamilien. Aufgrund der besonderen Anforderungen an die Betreuung stellen Menschen mit FAS die Systeme, in denen sie sich bewegen, vor große Herausforderungen. Diese Krisen führen in nicht wenigen Fällen zu großen Krisen für alle Beteiligten.
Aufgrund der verbesserten Diagnostik steigen die Zahlen der Kinder und Jugendlichen erheblich, die wir heute als ‚FAS-Kinder‘ erkennen.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen eindeutig, dass nahezu jeder bei genauerer Betrachtung ‚sein‘ FAS-Kind vor Augen hat.
Sowohl Wohngruppen in der stationären Jugendhilfe als auch bspw. Pflegefamilien kommen immer wieder an die eigenen Grenzen.
Diese Hilflosigkeit ist zu großen Teilen auf fehlende Information und angemessen entwickelte Hilfsangebote zurückzuführen. Desweiteren ist es notwendig, durch Aufklärung diese vermeidbare Katastrophe zu verhindern. Paare, die über die Wirkung von Alkohol auf das ungeborene Kind informiert sind, können eine verantwortliche Entscheidung treffen.
Für den Alltag von Pflegefamilien und anderen betreuenden Systemen werden durch die Informationen Verhaltensweisen erklärbarer. Mit dem Wissen wird es leichter, hilfreiche, entlastende und angemessene Lösungen zu schaffen.

Referenten

Dr. Reinhold Feldmann (Tagesklinik Walstedde)
Ralf Neier
Frank Stöckler
Eva Thalmann
Kurt Thünemann