Fetales Alkoholsyndrom (FAS)

AUSGANGSLAGE

Und täglich grüßt das Murmeltier – Hilfe für Menschen mit FAS und die betreuenden Systeme.
In Deutschland wird jährlich ca. 4000mal die Diagnose FAS – Fetales Alkoholsyndrom – gestellt. Die Dunkelziffer liegt nach Schätzungen bei bis zu 20.000 betroffenen Menschen. Viele der Betroffenen leben nicht in den Ursprungsfamilien. Aufgrund der besonderen Anforderungen an die Betreuung stellen Menschen mit FAS die Systeme, in denen sie sich bewegen, vor große Herausforderungen. Diese Krisen führen in nicht wenigen Fällen zu großen Krisen für alle Beteiligten.

NOTWENDIGKEIT

Aufgrund der verbesserten Diagnostik steigen die Zahlen der Kinder und Jugendlichen erheblich, die wir heute als „FAS-Kinder“ erkennen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen eindeutig, dass nahezu jeder bei genauerer Betrachtung „sein“ FAS-Kind vor Augen hat.

Sowohl Wohngruppen in der stationären Jugendhilfe als auch bspw. Pflegefamilien kommen immer wieder an die eigenen Grenzen. Diese Hilflosigkeit ist zu großen Teilen auf fehlende Information und angemessen entwickelte Hilfsangebote zurück zu führen.

Desweiteren ist es notwendig, durch Aufklärung diese vermeidbare Katastrophe zu verhindern. Paare, die über die Wirkung von Alkohol auf das ungeborene Kind informiert sind, können eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen.

METHODEN/INHALT

✔ Gruppenarbeit
✔ Kollegiale Fallberatung
✔ Powerpoint
✔ Lösungs-und ressourcen-orientierte Sichtweisen
✔ Trainerinput
✔ Fallbeispiele

ZIEL

Ein Ziel dieser Veranstaltung ist es, präventiv Aufklärung zu betreiben und somit den Konsum von Alkohol während der Schwangerschaft zu vermeiden. Für den Alltag von Pflegefamilien und anderen betreuenden Systemen werden durch die Informationen Verhaltensweisen erklärbarer. Mit dem Wissen wird es leichter, hilfreiche, entlastende und angemessene Lösungen für alle Beteiligten zu schaffen.

TRAINER

Ralf Neier
Eva Thalmann
Kurt Thünemann