AUSGANGSLAGE

Immer mehr Familien und Einzelpersonen sind in Deutschland von Überschuldung bedroht, dabei spielt die Höhe des Einkommens immer weniger eine Rolle. Die Gründe dafür sind vielfältig: Erziehung, Medien, Sucht, Trennung, Arbeitslosigkeit usw. Dabei steigt die Zahl der verschuldeten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in bedrohlichem Maße an. Zurzeit sind ca. 2,8 Mio. Haushalte von Überschuldung betroffen. Inzwischen liegt der Anteil der Jugendlichen, die eine Schuldnerberatungsstelle aufsuchen, bei rund 25 Prozent, Tendenz steigend. Betreute innerhalb unserer Hilfesysteme sind überproportional häufig betroffen.

NOTWENDIGKEIT

Durch die Werteverschiebung in unserer Gesellschaft und die damit immer ausgeprägtere Konsumorientierung vor allem von jungen Menschen, ist die pädagogische Arbeit vor eine neue Aufgabe gestellt, die es zu bewältigen gilt. Hierbei bedarf das Thema Werbung schwerpunktmäßiger Betrachtung. Die Auseinandersetzung mit den Konsequenzen und Gefahren von Überschuldung ist eine Herausforderung in der pädagogischen Arbeit.

METHODEN

Das Seminar bietet einen Einstieg in Sinn, Zweck und Methodik der sozialen Schuldnerberatung. Es vermittelt die Analyse der individuellen Schuldensituation, von den Ursachen bis hin zu den Regulierungsmöglichkeiten, für einen professionellen Umgang mit Gläubigerschreiben, Gerichtsvollziehern und Inkassobüros.

ZIEL

Ziel ist es, pädagogisches und handwerkliches Rüstzeug zu vermitteln, um die Arbeit mit Jugendlichen unter diesem Schwerpunktthema zu unterstützen.

Seminarinfos:

Dauer Tagesveranstaltung
Teilnehmer/-Innenzahl: bis 25 Personen
Termin nach Absprache
Ort bundesweit, auch als INHOUSE-Training buchbar
Trainer Ulrike Vennemann

DOWNLOAD Handlungskompetenz im Umgang mit Schulden

Flyer "Handlungskompetenz im Umgang mit Schulden in der Jugendhilfe [108 KB] "